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Verschiedenes Verschiedenes
Verschwoerungen Verschwoerungen
Viren Viren
VisualBasic VisualBasic
Webserver Webserver
Windows Windows
Wirtschaft Wirtschaft
Witze Witze
Kredit auch ohne Schufa Kreditvermittlung
ohne Schufa
     
06.03.
Buecher
prblum@gmail.com

andere Übersetzung des Spaccio
Ja, es gibt die unsägliche von Kuhlenbeck. Lohnt sich nur, wenn man
mit dem italienischen Text vergleicht.
Richard Blum
(Mitherausgeber der neuen Ausgabe)


...

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06.03.
Buecher
Ralph Angenendt

andere Übersetzung des Spaccio
Well, prblum@gmail.com <prblum@gmail.com> wrote:
Ja, es gibt die unsägliche von Kuhlenbeck. Lohnt sich nur, wenn man
mit dem italienischen Text vergleicht.

Reichst du die Frage noch nach?

Ralph
--
E.E. CUMMINGS BELIEVES IN CAPSLOCK
-- @amandapalmer
    
                             Nicht schreiben können: http://lestighaniker.de/


...

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03.03.
Buecher
Agneta Halgnar-Peterssen

Bibel-Entstehung
Welches Buch sollte ich lesen zum Thema der Entstehung der Bibel? Diese
soll ja während eines Konzils sozusagen zusammengestellt worden sein in
der heute noch geltenden "Einzelbuchzusammenfassung", also von den Büchern
Moses´ bis hin zur Johannes-Apolkalypse, wobei einige bzw. sogar viele
Schriften wegfielen und seit da als "Apokryphen" herumgeistern bzw. gar
erst später wiederentdeckt wurden wie das "Thomas-Evangelium".

Mir geht es ume eine möglichst neutrale Darstellung, fach- und
sachgerecht, jedoch nicht zu sehr wissenschaftlich geschrieben.

Was empfehlt ihr mir?



...

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02.03.
Buecher
Stefan Ram

"Sirach"?
  Im Web findet sich ein Buch namens »Die Bibel, oder die
  ganze Heilige Schrift des alten und neuen Testaments«
  mit einem Kapitel »Sirach«:

http://books.google.to/books?id=IcE-AAAAcAAJ&pg=PP873&output=html

  Dieses Kapitel finde ich aber in anderen Büchern, die sich
  ähnlich nennen nicht. Was ist das für ein Kapitel?



...

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02.03.
Buecher
hans gruber

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01.03.
Buecher
Gerald Fix

Es tut mir leid, liebe Buchhaendler, aber das muss
Herr Tilman Steffen schreibt in der ZEIT:

"Laut Allensbach-Institut sind übrigens Journalisten nur bei elf
Prozent der Deutschen hoch angesehen, lediglich Offiziere,
Gewerkschaftsführer, Politiker und Buchhändler genießen noch
weniger Achtung."

Liebe Buchhändler. Was habt ihr bloß angestellt?

--
Viele Grüße
Gerald Fix


...

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27.02.
Buecher
Carsten Herrmann

Multiplex rapidusque
Wolfgang Goethes erstaunliche Vielseitigkeit ist legendär, war er doch nicht
nur Dichter, sondern auch Staatsminister, Theaterintendant, Urpflanzen- und
Zwischenkieferforscher und anderes mehr. Auch gegenwärtig wesen jedoch noch
Literaturschaffende, die sich nicht auf ihr Schreiben beschränken, wie
gestern dem 3sat-Text zu entnehmen war:

"Der Schriftsteller Josef Haslinger ist als neuer Mainzer Stadtschreiber
eingeführt worden. Kaum einer seiner Vorgänger sei so vielseitig wie der
54-jährige Österreicher, sagte ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut. Haslinger
sei nicht nur Autor, Institutsdirektor, Menschenrechtler und politischer
Essayist, sondern auch Rapper. Der Sender vergibt die Auszeichnung gemeinsam
mit 3sat und der Stadt Mainz."

Die Beteiligung des um Rosamunde Pilcher rühmlich verdienten ZDF muss einem
jeden Erkorenen den Mainzer Stadtschreiberposten als so erquickliches wie
ganz besonders ehrenvolles Manna erscheinen lassen.

"Neben einem Preisgeld in Höhe von 12.500 Euro darf Haslinger ein Jahr lang
kostenlos die Mainzer Stadtschreiberwohnung nutzen."

Ob es da wohl Nachbarn gibt? Und wenn ja, unbeschadet des Menschenrechtes
auf Rappen, was wird dann aus deren Menschenrecht darauf, kein Rappen hören
zu müssen?

C.





...

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27.02.
Buecher
Werner Tann

Wiener Buecherboerse - intransparente Organisation
Vor etlichen Jahren war die Wiener Bücherbörse in "einer" Hand, fand
meistens in der Wiener Stadthalle statt, hatte viele Besucher und
Aussteller, auch aus Deutschland, mit teils wirklich gutem Angebot.

Vor ein paar Jahren hat der alte Organisator offenkundig das Handtuch
geworfen, die alte Domain www.buecherboerse.at gehört nun einem
Verlagsbüro, das u.a. Flyer herstellt und sich im Web mit einem
Miminalauftritt präsentiert.

Neu sind "zwei" neue Bücherbörsen-Sites mit gleichem Design, gleichem
Namen ("Internationale Bücherbörse"), aber unterschiedlichem
Veranstalter und Veranstaltungsort.

1) http://www.neuebuecherboerse.at/
"Internationale Bücherbörse"
Kontakt: Christian Scholze, Betreiber eines
Second-Hand-Schallplatten/CD-Ladens.
Nächste Börsentermine: 28.2., 2.5., 5.9., 19.12.
Ort: Stadthalle

2) http://www.buecherboerse.co.at/
"Internationale Bücherbörse"
Kontakt: Mario Masetti
Nächste Börsentermine: 25.4., 26.9., 28.11.
Ort: Hans-Mandl-Berufsschule, Längenfeldgasse

Kann ein Insider diese Zweigleisigkeit erklären? Verbirgt sich
dahinter ein einziger Anbieter, der es marketingmäßig für sehr schlau
hält, doppelt aufzutreten? Oder, wenn es zwei sind, hat der eine dem
anderen sein Webdesign geschenkt? Okay, viel designt wurde da ohnehin
nicht ...

Und: Welche ist Eurer Meinung nach die bessere Börse, also von der
Menge der Bücher und ihrer Qualität her? (Ich war in den letzten
Jahren nur mehr sporadisch vor Ort, manchmal war das Ganze eine herbe
Enttäuschung, manchmal ganz okay, manchmal habe ich mangels
Information den Termin auch einfach verpaßt. Da die Orte ständig
wechseln, habe ich den Überblick verloren, bei welchem Veranstalter
ich gerade zugegen gewesen bin.)


...

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27.02.
Buecher
Volker Gringmuth

Buch über ostpreußisches Dorf
Michael Paap wrote:

Am 26.02.2010 16:57, schrieb Joachim Brauer:

"So zärtlich war Suleyken", Siegfried Lenz, 1955.
Suleyken ist der Name des Dorfes in Masuren.

Super, danke. Das war das, was ich gesucht hatte.

Dann lies auch mal "Der Geist der Mirabelle" vom selben Autor.


vG

--
"Zum Beispiel das Konzept einer Haftpflichtversicherung überfordert den
Deutschen intellektuell völlig. Ein Leben lang jedes Jahr 50 Euro
einzahlen - und dann passiert nie was! Da wird der Deutsche nervös!"
(Volker Pispers, "Bis neulich")



...

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27.02.
Buecher
Gerald Fix

Buch über ostpreußi sches Dorf
On Sat, 27 Feb 2010 06:49:58 +0100, Volker Gringmuth
<vgringmuth@gmx.net> wrote:

"So zärtlich war Suleyken", Siegfried Lenz, 1955.
Suleyken ist der Name des Dorfes in Masuren.

Super, danke. Das war das, was ich gesucht hatte.

Dann lies auch mal "Der Geist der Mirabelle" vom selben Autor.

Lenz scheint mir überhaupt ein Autor zu sein, den man sich ab
und zu mal wieder auf den Nachttisch legen sollte ...

An die Mirabelle und auch an die Kurzgeschichten "Einstein
überquerte die Elbe bei Hamburg" erinnere ich mich gerne; die
Deutschstunde war mir stellenweise ein bisserl zäh.

Heimatmuseum steht noch auf der Agenda2010. Wie sind denn die
neueren Sachen so?

(Arhre, vpu jrvß. Qra Jvgm uäggra jve qnzvg notrunxg ...)

--
Viele Grüße
Gerald Fix


...

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26.02.
Buecher
Michael Paap

Buch über ostpreußisches Dorf
Hallo,

ich suche ein Buch, das Ende der fünfziger Jahre geschrieben wurde und
sich mehr oder weniger komplett einem ostpreussischen Dorf widmete.

Hat vielleicht jemand einen Tipp zu Titel, Autor oder Dorf?

Gruß,
Michael


...

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22.02.
Buecher
Wolfgang Krietsch

Bücher billiger ver kaufen
Marius Fraenzel wrote:

Wolfgang Krietsch schrieb:

Wann darf ich als Händler eigentlich Bücher billiger verkaufen?

Bei Büchern zweiter Hand. Im Fall von Neuware dann, wenn der Verlag die
Preisbindung aufgehoben hat (Restauflagen, Neuauflagen etc.). Dies zeigt
der Verlag im Normalfall durch eine Meldung in der entsprechenden
Beilage des Börsenblatts an.

Hmpf... das bekomme ich nicht mit. Ich bin kein Buchhändler, aber wir
verkaufen halt ein paar ausgewählte Titel auf unseren Fotoseminaren.

In der Preisgestaltung bist Du nach Aufhebung der Preisbindung frei.
Merke aber die Regel von Georg Kreisler, das "auch dem besten Kaufmann
nie was glückt, wenn er Ware billiger verkauft, als er sie kriegt".

Klar. Aber bevor man die alten Bücher nur noch rumliegen hat, dann besser
"weg mitg Schaden". Es gsht eh nur um ein paar, so oder so keine große
Sache.

Bye

  woffi

--
Früher, wenn man sich keine Namen merken konnte, hieß das vergesslich.
Inzwischen heißt das Alzheimer. Und wieder muss man sich einen Namen
merken."
  (Harry Rowohlt)


...

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22.02.
Buecher
gabi sonnenschein

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22.02.
Buecher
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22.02.
Buecher
Marius Fraenzel

Bücher billiger verkaufen
Wolfgang Krietsch schrieb:

Wann darf ich als Händler eigentlich Bücher billiger verkaufen?

Bei Büchern zweiter Hand. Im Fall von Neuware dann, wenn der Verlag die Preisbindung aufgehoben hat (Restauflagen, Neuauflagen etc.). Dies zeigt der Verlag im Normalfall durch eine Meldung in der entsprechenden Beilage des Börsenblatts an. Zu der Zeit, als ich noch im Buchhandel gearbeitet habe, boten die großen Verlage den Händlern für alte Auflagen auch noch den Weg der Remission an; dann konnte der Händler wählen, ob er verbilligt verkauft oder remittiert. Ob das heute noch so gehandhabt wird, weiß ich nicht.

In der Preisgestaltung bist Du nach Aufhebung der Preisbindung frei. Merke aber die Regel von Georg Kreisler, das "auch dem besten Kaufmann nie was glückt, wenn er Ware billiger verkauft, als er sie kriegt".

Gruß, Marius


--
Elf Jahre drb!

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20.02.
Buecher
Herbert Huber

"Helene und die Brotgelehrten", Elke Heidenreich,
Servus,
heute schreibt die Elke über Literaturkritik: Süddeutsche Zeitung,
20.2.2010, Seite 2: "Helene und die Brotgelehrten".
Dabei schreibt sie von einer Autorin:
"einer sehr melancholisch aussehenden Dame aus Berlin mit
Pelzkrägelchen."
Wen meint sie damit?

--
servus, tschau, bye
Herbert
http://www.gavagai.de


...

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19.02.
Buecher
Helmut Leitner

Wo hier grad von Bibeln die Rede war: Welche f
Am 18.02.2010 17:41, schrieb Carsten Herrmann:
"Helmut Leitner"<leitner@hls.via.at>  schrieb im Newsbeitrag
news:ec557$4b758ad2$534198a3$21208@news.inode.at...

Die Rede ist von der Verantwortung der Heiden für ihr Handeln bzw. für
mich die Frage eines
alternativen Erkenntnisweges über die Natur/Schöpfung, der ja von Christen
bzw. den
christlichen Kirchen im allgemeinen negiert wird.

So offensichtlich, wie es dem Paul zu sein schien, war die Offenbarung aus
der Natur wohl nicht. Die diversen Gnostiker zogen daraus andere Schlüsse,
vor allem, für den ganzen Schlamassel vielmehr einen sehr suspekten
Demiurgen verantwortlich zu machen, während der gute Gott, in
selbstgenügsamer Transzendenz verharrend, demnach mit der Schöpfung
eigentlich nichts zu tun hat. Also in etwa wie einst der jeweilige machtlose
Kaiser von Japan sich in kunstvollen Gärten erging und Haikus auf das
Spiegelbild des Mondes im Teich schrieb, während der Shogun sich ums Grobe
kümmerte.
C.

Die reale Widersprüchlichkeit macht diese Stelle ja erst interessant.

Ich habe das Zitat ja nicht gebracht, um Paul Recht zu geben, oder mich
auf die Bibel zu berufen, sondern es geht mir um die logische Folgerung
aus einer bestimmten Perspektive. Der wörtliche Glaube an die Bibel
steht durch diese Stelle im Widerspruch mit der meist damit verbundenen
Überzeugung, dass die Bibel der einzige Informationweg zu Gott wäre.

Deine Gnostiker sind ja nur verkappte Agnostiker, mithin Vorläufer der
typischen Wissenschaftler, die sich die Welt ohne einen Gott, oder unverbunden
mit Gott denken. Sie sind weder Benutzer noch Adressaten dieser Argumentation.
Logisch folgt bei Ihnen ohnehin, dass die Natur/Welt das einzig Wirkende,
also den einzigen Erkenntnisweg, darstellt.

Diese Paulus-Stelle löst daher aus meiner Sicht den Konflikt zu einer
aufklärerischen Wissenschaft aus einer christlichen Weltsicht auf, denn
eine korrekt wissenschaftlich aus der Schöpfung gewonnene Erkenntnis
kann dann einem richtig verstandenen Glauben nicht widersprechen.

Der einzig verbleibende und ursprüngliche Konflikt ist ein Status-
und Authoritätskonflikt: Wer kann per se von sich aus beanspruchen,
Wahrheit zu vertreten. Wem hat die Aufmerksamkeit zu gehören?

Wenn nun "Päpste und Professoren" sich um diesen Anspruch aktuell
raufen würden, statt sich in ihrer historischen Abgrenzung zu bewegen,
so wären sie gleichermaßen fragwürdig. Der typische fachgutachtende
Wissenschaftler ist ein sich prostitutierender Meister der Halbwahrheit.
Das religiös-synthetische, pästliche Moralurteil ist unfähig, sich
außerbiblischer Sacherkenntnisse zu bedienen und bleibt abgehoben,
es bleibt vorhersehbar in der Tradition stecken.

Man braucht neue Formen der Synthese.



...

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18.02.
Buecher
Carsten Herrmann

Wo hier grad von Bibeln die Rede war: Welche für e
"Helmut Leitner" <leitner@hls.via.at> schrieb im Newsbeitrag
news:ec557$4b758ad2$534198a3$21208@news.inode.at...

Die Rede ist von der Verantwortung der Heiden für ihr Handeln bzw. für
mich die Frage eines
alternativen Erkenntnisweges über die Natur/Schöpfung, der ja von Christen
bzw. den
christlichen Kirchen im allgemeinen negiert wird.

So offensichtlich, wie es dem Paul zu sein schien, war die Offenbarung aus
der Natur wohl nicht. Die diversen Gnostiker zogen daraus andere Schlüsse,
vor allem, für den ganzen Schlamassel vielmehr einen sehr suspekten
Demiurgen verantwortlich zu machen, während der gute Gott, in
selbstgenügsamer Transzendenz verharrend, demnach mit der Schöpfung
eigentlich nichts zu tun hat. Also in etwa wie einst der jeweilige machtlose
Kaiser von Japan sich in kunstvollen Gärten erging und Haikus auf das
Spiegelbild des Mondes im Teich schrieb, während der Shogun sich ums Grobe
kümmerte.
C.





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15.02.
Buecher
Axel Feulner

Hitlerbiographien (was: "Mein Kampf" wird evtl
On Mon, 15 Feb 2010 14:20:35 +0100, Michael Pronay <me@privacy.net> wrote:

Axel Feulner <axel.feulner@arcor.de> wrote:

Wie auch immer: welche ausführliche Biographie über Hitler ist
denn zu empfehlen, wenn man zunächst mal nur eine lesen will?

Ich weiß, daß es ausführliches von Toland, Kershaw und Fest
gibt, dazu gibt es von Brigitte Hamann noch "Hitlers Wien".
Gibt es noch mehr,

Ja, Marlies Steinert, allerdings eher weniger zu empfehlen: Nichts
Neues, in Details fehlerhaft.


bzw. was würdet ihr für einen ausführlichen Einblick in den
Werdegang Hitlers empfehlen?

Dieser Frage schließe ich mich an.

Kershaw gilt relativ einhellig als derzeitig bester gesicherter
Standard. Fest ist stellenweise recht feuilletonistisch und, IIRC,
setzt einiges an Vorkenntnissen voraus. Toland ist leicht zu lesen
und setzt seinen Schwerpunkt ein wenig auf die Sicht von unten:
"Der hat jeden noch greifbaren Fahrer, jede noch kontaktierbare
Sekretärin interviewt", so lautete damals (wiederum IIRC) ein
Aperçu zu seinem Buch.

"Hitlers Wien" ist übrigens IMHO ganz ausgezeichnet und als
Ergänzung jedenfalls bedingungslos zu empfehlen.

HTH a little,

M.


"Hitlers Wien werde ich mir mal "anschauen". Zu Kershaws Hitler-Biographie
fand ich folgende Rezession:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/REZENSIO/buecher/helu1198.htm

--
"...es gibt nix besser´s wia wos guats."
(G.Polt und G. Schneeberger in
"Der Bürgermeister von Moskau"- Szene "Int. Schafkopf")


...

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15.02.
Buecher
Michael Pronay

Hitlerbiographien
Axel Feulner <axel.feulner@arcor.de> wrote:

Wie auch immer: welche ausführliche Biographie über Hitler ist
denn zu empfehlen, wenn man zunächst mal nur eine lesen will?

Ich weiß, daß es ausführliches von Toland, Kershaw und Fest
gibt, dazu gibt es von Brigitte Hamann noch "Hitlers Wien".
Gibt es noch mehr,

Ja, Marlies Steinert, allerdings eher weniger zu empfehlen: Nichts
Neues, in Details fehlerhaft.

bzw. was würdet ihr für einen ausführlichen Einblick in den
Werdegang Hitlers empfehlen?

Dieser Frage schließe ich mich an.

Kershaw gilt relativ einhellig als derzeit bester gesicherter
Standard. Fest ist stellenweise recht feuilletonistisch und, IIRC,
setzt einiges an Vorkenntnissen voraus. Toland ist leicht zu lesen
und setzt seinen Schwerpunkt ein wenig auf die Sicht von unten:
"Der hat jeden noch greifbaren Fahrer, jede noch kontaktierbare
Sekretärin interviewt", so lautete damals (wiederum IIRC) ein
Aperçu zu seinem Buch.

"Hitlers Wien" ist übrigens IMHO ganz ausgezeichnet und als
Ergänzung jedenfalls bedingungslos zu empfehlen.

HTH a little,

M.


...

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13.02.
Buecher
Peter J. Holzer

Wo hier grad von Bibeln die Rede war: Welche fü
[Zwecks besserer Lesbarkeit umformatiert. Kannst Du die Zeilenlänge
bitte auf ca. 70 Zeichen beschränken? Das schaut ja grässlich aus]

On 2010-02-12 17:07, Helmut Leitner <leitner@hls.via.at> wrote:
Ich finde - als Laie - Bibelübersetzungen sehr problematisch.

Als Übersetzungen sind sie wohl auch nicht problematischer als die
anderer Bücher, allerdings dürfte eine schlechte Übersetzung von Dan
Browns neuestem Machwerk eher nicht zu Mord und Totschlag führen,
während die Bibel seit jeher als Rechtfertigung dafür herangezogen wird,
dem Nachbarn eine auf den Schädel zu hauen.


Eine meiner philosophischen Lieblingsstellen lautete in einer kleinen
alten Reisebibel (Neue Senfkornbibel 1970, der Lutherübersetzung nahe)
für mich von der Sprache und Argumentation sehr überzeugend:

   Römer 1
     19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar;
     Gott hat es ihnen offenbart.

     20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und
     Gottheit, wird ersehen seit der Schöpfung der Welt und
     wahrgenommen an seinen Werken, daß sie keine Entschuldigung
     haben.

Die Rede ist von der Verantwortung der Heiden für ihr Handeln bzw. für
mich die Frage eines alternativen Erkenntnisweges über die
Natur/Schöpfung, der ja von Christen bzw. den christlichen Kirchen im
allgemeinen negiert wird.

Irgendwann später wollte ich diese Stelle in anderen Ausgaben
wiederfinden und fand sie teilweise fast nicht wiedererkennbar:

----

Einheitsübersetzung, http://www.bibelwerk.de/bibel/nt/roem001.htm

19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist ihnen offenbar; Gott hat
es ihnen offenbart.
20 Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an
den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige
Macht und Gottheit. Daher sind sie unentschuldbar.

----

Elberfelder, http://bible.gospelcom.net/bible?passage=ROM+1&language=german&version=ELB

19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott
hat es ihnen geoffenbart.
20 Denn sein unsichtbares [Wesen], sowohl seine ewige Kraft als auch
seine Göttlichkeit, wird von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten
wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien;

Die sticht heraus, indem sie die Kausalität umkehrt. Nicht die Heiden
haben keine Entschuldigung, weil sie Gott hätten sehen können, sondern
Gott hat die Welt extra erschaffen, damit die Heiden keine
Entschuldigung haben. Ein ziemlich absurde Argumentation, aber einem
eifersüchtigen Gott durchaus zuzutrauen. (Das "daß" in der Senfkornbibel
kann man auch so auslegen)


----

Hoffnung für Alle ,http://bible.gospelcom.net/bible?passage=ROM+1&language=german&version=HOF-IBS

19 Dabei wissen sie ganz genau, daß es Gott gibt, er selbst hat ihnen
dieses Wissen gegeben.
20 Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung,
haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen
und erfahren können. Deshalb kann sich niemand damit entschuldigen,
daß er von Gott nichts gewußt hat.

Auch hier eine Änderung im Sinn: Anstatt "Gottes unsichtbares Wesen"
als Ziel des Erkennens hinzustellen, ist die Unsichtbarkeit hier ein
Hindernis, allerdings ein nach Ansicht des Verfassers geringes.

Sprachlich finde ich diese Version am schönsten.

----

Lutherbibel 1545, http://bible.gospelcom.net/bible?passage=ROM+1:19-21&language=german&version=LUTH&showfn=on&showxref=on

19 Denn daß man weiß, daß Gott sei, ist ihnen offenbar; denn Gott hat
es ihnen offenbart damit,
20 daß Gottes unsichtbares Wesen, das ist, seine ewige Kraft und
Gottheit, wird ersehen, so man des wahrnimmt an den Werken, nämlich an
der Schöpfung der Welt, also daß sie keine Entschuldigung haben, ...

Der Beistrich nach "das ist" ändert meiner Meinung nach den Sinn etwas,
aber 1545 gab es wohl noch keine Beistrichregeln. Ziemlich umständlich
formuliert, das musste ich mehrmals lesen, um es zu verstehen.


----

Englische Übersetzungen
[gesnippt - ich habe keine Lust, noch 14 mal ungefähr das gleiche zu lesen]
----

Vulgata,
19 quia quod notum est Dei manifestum est in illis Deus enim illis
manifestavit.
20 invisibilia enim ipsius a creatura mundi per ea quae facta sunt
intellecta conspiciuntur sempiterna quoque eius virtus et divinitas ut
sint inexcusabiles

Meine Lateinkenntnisse habe ich noch vor dem letzten Schultag in einen
Bleimantel verpackt und in meinem Unterbewusstsein endgelagert. Da kann
ich also nicht nitpicken.


----

Meiner Meinung nach fährt man vermutlich mit einer alten, wortnahen Übersetzung
noch am besten, da schimmert wenigstens der ursprüngliche Text noch durch.

Woher weißt Du, welche Übersetzungen wortnah sind? Kennst Du und
verstehst Du das griechische Original?


Jede Anpassung an heutige Sprache oder Überarbeitung bez. theologisch-politischer
Korrektheit kann den Zugang eigentlich nur erschweren.

Bezüglich der theologisch-politischen Korrektheit gebe ich Dir recht.
Aber bei der Sprache nicht. Der Sprachgebrauch hat sich seit Luthers
Zeiten ausreichend geändert, dass ein moderner Leser wahrscheinlich
etliche Passagen anders versteht, als sie Luther gemeint hat. Und Luther
wiederum hat vermutlich etliches anders verstanden, als es die
ursprünglichen Autoren 1500 bis 2500 Jahre vorher gemeint hatten. Eine
gute Übersetzung müsste direkt aus den Originalquellen in heutiges
Deutsch übersetzen. Auch Luther hat ja diesen Weg gewählt, indem er sich
soweit möglich an Originaltexte hielt und nicht wörtlich übersetzte
sondern "dem Volk aufs Maul schaute".

hp



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13.02.
Buecher
Carsten Herrmann

Das ist zum Heulen
Derzeit findet wieder die Selbstbeweihräucherungsveranstaltung der
hochsubventionierten und daher ach so glamourösen Filmindustrie auf
deutschem Boden statt. Mir ist gestern in der Gegend (wo meine Anwesenheit
nichts mit der Berlinale zu tun hatte) ein Plakat ins Auge gefallen, das
verheißt: "Howl. The Beat of a whole Generation". Also ein neuer Film, der
die Entstehungsumstände und die Aufnahme jenes Ginsbergschen Gedichts
behandeln soll, wohl mit der legendären Lesung der Beat-Poeten in San
Fancisco 1955 im Mittelpunkt. So weit, so gut, womöglich. Mir geht es aber
eher um den albernen Untertitel besagten Plakates. Wer die Schriften der
Leute, aus der Zeit oder auch später rückblickend, auch nur ein wenig kennt,
weiß, wie sehr sie sich über ihre Unverstandenheit, Ausgrenzung usw usf. in
der so materialistisch konformistischen Gesellschaft beklagten, nicht nur
der älteren Semester. Dessen ungeachtet muss es nun in doofer
Verallgemeinerung  um die "ganze Generation" gehen. Zu der hätte ja auch
etwa der nachmalige "erste Präsident Bush" gehört, so wie der spätere zweite
dann zu seiner Zeit ein Hippie war, offenbar.

C.





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12.02.
Buecher
Wolfram Heinrich

Wagner
Am Fri, 12 Feb 2010 10:38:31 +0100 schrieb Ignatios Souvatzis:

Wolfram Heinrich wrote:

Es korrigiere mich bitte ein Sachkundiger, wenn ich irre. Aber meines
Wissens hat man sich bei allen Sperenzchen mit Bühnenbild und Kostümen
(zumindest in Bayreuth) niemals getraut, auch nur eine Note aus der
Partitur, auch nur einen Satz aus Wagners Text wegzulassen oder zu
bearbeiten.

Wagner war so ... sagen wir mal, schlau..., eine durchgehende Musik
zu komponieren, mit maximal einer Unterbrechung für eine Umbaupause
in der Mitte, so dass es äußerst nichttrivial ist, unauffällig etwa
25% zu streichen, die notig wären, um die Oper auf ein erträgliches
Maß zu reduzieren.

Ein Hund war er schon, der Wagner, mit allen Salben gerieben.

Mein Vater und seine Kollegen haben vorher sowie
hinterher immer etwas gestöhnt, wenn eine der späteren, Wagnerschen
Opern von Wagner anstand. Eine Stunde länger pro Aufführung Violine
spielen, dafür ohne die kurzen Pausen durch bspw. Sprecheinlagen o.
andere, zumindest einzelne Instrumentengruppen entlastende Nummern,
fallen schon auf. Jedes andere so lange Stueck wuerde von Regisseur
und Dirigent etwas gekürzt, nur bei Wagner-Wagner geht das nicht.

Gibt’s beim Theater keine Wagner-Zulage? Auch für die Sänger ist ja Wagner
eine sportliche Herausforderung.

Ciao
Wolfram
--
Es gibt eine Zeit zum Fischen und eine zum Netze-Trocknen.
CHINESISCHES SPRICHWORT
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>


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12.02.
Buecher
Ignatios Souvatzis

Wagner (was: Inhaltsangabe)
Wolfram Heinrich wrote:
Am Thu, 11 Feb 2010 19:06:43 +0100 schrieb Hans Altmeyer:

...oder Wilfried Hampelmann, der es unglaublich
dekonstruktiv findet, den hinterhältigen Hagen mal in der Uniform eines
Wehrmachtsgenerals eine (sorgfältig und eigenhändig bearbeitete) Arie
schmettern zu lassen.

Es korrigiere mich bitte ein Sachkundiger, wenn ich irre. Aber meines
Wissens hat man sich bei allen Sperenzchen mit Bühnenbild und Kostümen
(zumindest in Bayreuth) niemals getraut, auch nur eine Note aus der
Partitur, auch nur einen Satz aus Wagners Text wegzulassen oder zu
bearbeiten.

Wagner war so ... sagen wir mal, schlau..., eine durchgehende Musik
zu komponieren, mit maximal einer Unterbrechung für eine Umbaupause
in der Mitte, so dass es äußerst nichttrivial ist, unauffällig etwa
25% zu streichen, die notig wären, um die Oper auf ein erträgliches
Maß zu reduzieren. Mein Vater und seine Kollegen haben vorher sowie
hinterher immer etwas gestöhnt, wenn eine der späteren, Wagnerschen
Opern von Wagner anstand. Eine Stunde länger pro Aufführung Violine
spielen, dafür ohne die kurzen Pausen durch bspw. Sprecheinlagen o.
andere, zumindest einzelne Instrumentengruppen entlastende Nummern,
fallen schon auf. Jedes andere so lange Stueck wuerde von Regisseur
und Dirigent etwas gekürzt, nur bei Wagner-Wagner geht das nicht.

-is


...

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10.02.
Buecher
Thomas Weiss

Wo hier grad von Bibeln die Rede w ar: Welche fü
Gibt es eine Ausgabe, die man zum Wissenschaftlichen Studium enpfehlen kann? Mit wurde mal die »Neue Jerusalemer Bibel« genannt, da sie gleich Kommentiert ist. Noch andere? (Nein der Urtext kommt nicht in Frage.)

Gruß
Thomas


...

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10.02.
Buecher
Marius Fraenzel

Wo hier grad von Bibeln die Rede war: Welche fü
Thomas Weiss schrieb:

Gibt es eine Ausgabe, die man zum Wissenschaftlichen Studium enpfehlen kann? Mit wurde mal die »Neue Jerusalemer Bibel« genannt, da sie gleich Kommentiert ist. Noch andere? (Nein der Urtext kommt nicht in Frage.)

Ohn mich an dem hier gleich aufschlagenden Schisma weiter beteiligen zu wollen: Die "Neue Jerusalemer" ist völlig okay, auch wenn mir nicht so ganz klar ist, was Du mit "wissenschaftlichem Studium" meinst? Was willst Du denn an der Bibel studieren?

Gruß, Marius


--
Elf Jahre drb!

http://bonaventura.musagetes.de/


...

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10.02.
Buecher
Ralf . K u s m i e r z

"Hoffnung für Alle" und "Gute Nachricht" - Absu
X-No-Archive: Yes

begin  quoting, Thomas Schade schrieb:

Jesus fuhr aber ein englisches Auto: "... der im Triumph aus dem Grabe
erstand ..."
Jesus war ja auch kein Christ.

Der Legende nach war er sogar der einzige.


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus


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09.02.
Buecher
Reinhard Zwirner

[Halb OT] Antiquariat gesucht
Hi,

nein, ich will hier nichts verkaufen; ich suche jedoch in oder in der
Nähe von Hannover ein Antiquariat, das die Bibliothek meines Vaters
übernimmt. Mir ist klar, daß damit keine Reichtümer zu ergattern sind -
zum Wegwerfen oder Verschenken ist der Bestand aber zu wertvoll.
Themen sind Kunst, Musik, Bildbände, Geschichte, deutsche Klassiker,
1 m Insel-Bändchen etc. Eine Katalogisierung der Bücher ist für mich
zeitlich nicht zu schaffen.

Eine Google-Suche war leider nicht erfolgreich, aber vielleicht hat
ja jemand von Euch einen Tip für mich.

Für sachdienliche Hinweise dankt im voraus

Reinhard


...

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09.02.
Buecher
hermann10

"Hoffnung für Alle" und "Gute Nachrich t" - Absu

"Christina Kunze" <kuka@revesz.de> schrieb im Newsbeitrag news:hkrp80$q0p$1@news.albasani.net...
"Thomas Schade" <toscha@rrr.de> schrieb
On 04.02.2010 00:39, Helmut wrote:

Es gibt drei hervoragende Bibelübersetzungen: Elberfelder, Schlachter
und Luther. Damit fährt jeder Christ gut!

Am besten fahren Christen aber mit einem Ford.

Huch, nicht mehr Fiat (voluntas tua)?

chr
<
<
fiat hat das bessere lux ... ;-)

...

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08.02.
Buecher
Carsten Herrmann

"Hoffnung für Alle" und "Gute Nachricht" - Absurde
"Helmut" <helmut@mit-jesus-zum-himmel.com> schrieb im Newsbeitrag
news:hkd1ge$ij6$1@speranza.aioe.org...

Es gibt drei hervoragende Bibelübersetzungen: Elberfelder, Schlachter und
Luther. Damit fährt jeder Christ gut!

Helmut! Trägst du Quasten an deinem Mantel? Etwa nicht? Doch es steht
geschrieben, 5Mo 22,12,

Luther 1545:

"Du solt dir Leplin machen an den vier fittigen deines mantels /damit du
dich bedeckest.

Luther 1912:

"Du sollst dir Quasten machen an den Zipfeln deines Mantels mit dem du dich
bedeckst."

Schlachter 2002:

"Du sollst dir Quasten machen an die vier Zipfel deines Überwurfs, mit dem
du dich bedeckst."

Elberfelder 2006:

"Quasten sollst du dir machen an den vier Zipfeln deines Oberkleides, mit
dem du dich kleidest."

Wie du siehst, ist daran nicht zu rütteln. Und sag jetzt nicht etwa, Gott
hätte das nicht so gemeint, oder es sich inzwischen anders überlegt. Das
wäre ja noch frevelhafter, als nur keine zu tragen.

Laut der Parallelstelle 4Mo 15,37-38 sollen die Quasten blau oder purpurn
sein, aber damit ist wohl nur die Farbe gemeint, nicht dass es echter Purpur
zu sein braucht. Die Kosten hielten sich also in Grenzen. Auch wäre deshalb
kein Konflikt mit den lästig laizistischen Behörden hierzulande zu
befürchten. Denn mit deren missgünstiger Einmischung hätte man ja leider zu
rechnen, sofern man sich bemüßigt sähe, als guter Christenmensch, der von
einem solchen Ärgernis Kenntnis erhielte, den vorangehenden Befehl zu
befolgen, nämlich jemanden, der am Sabbat Holz gesammelt hat, zu steinigen
(4Mo 15,32-36). Allenfalls könnte der Missetäter sich noch darauf berufen,
dass es unklar ist, wann denn nun der Sabbat ist, da die Christen den
bekanntlich seltsamerweise auf den Dies Solis verlegt haben. Völlig egal ist
der Wochentag hingegen bei der Anordnung 5Mo 22,22, nämlich eine
Ehebrecherin und ihren Mittäter zu steinigen. Der Fall dürfte auch
heutzutage noch häufiger sein, als das Holzsammeln am Sabbat. Jedoch, wie
gesagt, falls du dir in solchen Fällen zähneknirschende Zurückhaltung
auferlegen solltest, wäre das womöglich noch verzeihlich. Aber keine Quasten
tragen...

Brüderlich besorgt,
C.





...

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