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09.03.
Militaer
Achim Frank

[ID] Flugzeugträger
Moin,

Am 09.03.2010 10:25, schrieb Sebastian Suchanek:
Hallo NG!

Auf den aktuellen Google-Earth-Bildern sieht man in Newport News zwei
Flugzeugträger:

Mein Google-Earth sagt links unten, das Aufnahmedatum wäre 2006. Damit wäre der Kahn im Dock die Gerald Ford (imho). Wer 2006 am Pier lag entzieht sich meiner Kenntnis...

Ich weiß allerdings nicht wie zuverlässig die Info am Bildrand ist. Wie kommst Du auf die Idee die Bilder wären aktuell (im Sinne von "aus dem Jahr 2010)?


Gruß
Achim


...

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09.03.
Militaer
Stefan Bergmann

Bundeswehr-RSS-Feeds
Kann es sein dass ich mich spinne oder verlinkt die Bundeswehr mittlerweile auf Zeit-Artikel mit Ihrem RSS?

Wacht die Pressestelle mal auf ?


...

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06.03.
Militaer
Guenter Schink

Malvinas war: U -Boote im 2. WK und heute
Helga Schulz meinte


Apropos Falklands/Malvinas.
95 traf ich einen Engländer, der im Falklandkrieg gewesen war. Er
meinte, die Deutschen seien ja so dämlich, nicht zu begreifen,
daß diese Inseln sehr wohl wertvoll seien - 1. als Stützpunkt und
2. gäbe es dort nämlich Öl.
Vor ein paar Tagen sah ich nun Meldungen in den Zeitungen, es
gäbe einen Ölboom dort:
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/937/458588/text/
Hat also gestimmt, was er erzählt hat.

Ooch, die USA haben günstig Lousiana (das alte sehr große) und Alaska
gekauft, sowie sich den Südosten der heutigen USA günstig von den
Spaniern erstritten. Das zahlt sich mächtig aus. UK hatte frühzeitig
den Anspruch auf die Falkland-Inseln gefestigt, und sie waren nicht so
dumm, diese Rechts(?)lage aufzugeben. Argentinien brauchten allerdings
erst eine kostenpflichtige Belehrung, wobei die Kosten durch den
Verlust der Militärdiktatur vielleicht sogar mehr als ausgeglichen
wurden. Jetzt gibt es für die Anstrengungen UKs wohl die erwartete
Rendite. Na gut, aber warum meint der Engländer "die Deutschen seien
ja so dämlich"? haben die Deutschen leichtfertig auf Ansprüche
verzichtet, was sie heute bereuen müssten?

Günter


...

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01.03.
Militaer
gertrud sommer

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24.02.
Militaer
Werner Schlaupke

flugzueg gesucht
Hallo zusammen,

kann jemand von euch sagen was für ein Flugzeugtyp das ist?

Viele Grüße
Werner


...

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24.02.
Militaer
gUnther nanonüm

NH90

"Ingo Heinscher" <usenet@heinscher.de> schrieb im Newsbeitrag news:4b845eae$0$6574$9b4e6d93@newsspool3.arcor-online.net...

Ist es wirklich so schlimm, wie die Presse schreibt? Ist das Ding wirklich derart untauglich?

Hi,
hört sich eher nach heißer Luft an. Die Kostensteigerungen sind bei Fluggerät völlig normal, insbesondere wenn sich ständig "winzige" Änderungen einschleichen, etwa so Kleinigkeiten wie eine Antenne an einer Stelle, wo bislang ein Fenster sein sollte...oder ein Triebwerk eines anderen Zulieferers (nur damit die BW-Ersatzteilplanungsstelle mehr Auswahl hat). Gurte sind jedenfalls das geringste Problem, und die "geringe Bodenfreiheit" ist vielleicht in schwierigem Gelände und im Dschungel problematisch, aber zugleich ein Vorteil, weil der stehende/rollende Hubi dann stabiler steht, etwa bei Sturm auf einem Helipad, ist ja ne Leichtbauweise. Es spricht ja auch wenig gegen ein anderes Fahrgestell, das Mehrgewicht geht eben von der Zuladung ab, außerdem kostet es Tempo und Reichweite. Und lenkbar wäre das dann vielleicht auch nicht mehr...interessant dabei ist, daß die Auslieferung der  Serie für 2012 geplant ist, man aber über die "schlechte Eignung in Afghanistan" klagt. War da nicht was mit dem Abzug?
Immerhin sind bereits etliche Serienmodelle im Einsatz, die gibts doch schon seit 2001. Bloß die BW-Version ist bislang nicht fertig. Da die Bestellungen arg beschnitten wurden, versucht der Hersteller, seinen geplanten Gewinn "vorzuziehen" :-) auch kein so unbekanntes Phänomen in der Branche. Bestellt man 100 Flieger für 900Mio, kriegt man auch 50 Flieger für 950Mio :-)
andersherum geht das nämlich auch, etwa wenn man nach der ersten Bestellung "nachlegt", dabei purzeln dann die Preise.

Interessanter wäre mal zu gucken, ob der längerfristige Betrieb in Wüstensand und Eis möglich ist. Die Cockpiteinrichtung wirkt nämlich nicht sehr vertrauenerweckend, all die sensiblen Schalterchen und Tasterchen, das schreit nach gefilterter sauberer Innenluft. Damit im Sandsturm die Tür aufzumachen ist sicher ein Abenteuer. Oder kriegt der Pilot ne eigene Klimaanlage?
Die anderen Besteller der "Vorserie" jedenfalls haben offenbar keine solchen Probleme gefunden. Niederländer fliegen damit. Sind die BW-Soldaten größer? Und ihre Waffen schwerer? Ja dann. Gravierende Mängel wären mangelnde Kopffreiheit im Laderaum oder eine bei Havarie/Landeschaden blockierende Rampe. Oder eine, die bei Höchsttempo vom Luftdruck aufgesaugt wird. Eine bloß schwache Rampe dagegen ist Quark. Die Vorserie ist nicht für eine bestimmte Trittlast gebaut, sondern "als Testobjekt". Vermutlich ist der Demo-Copter innen mit Alcantara ausgeschlagen, das die Profilsohlen nicht aushält :-) Leichtbauwerkstoffe sind manchmal beunruhigend "schwach", aber sie brechen dennoch nicht.

--
mfg,
gUnther





...

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23.02.
Militaer
Erhard Schwenk

Malvinas war: U-Boote im 2. WK und heute vs
Juergen Nieveler wrote:
gUnther nanonüm <g-h-w@gmx.de> wrote:

Auch hier wieder: Ausbildungsfehler!
Was man nicht weiß kann man nicht ausbilden.
Hi,
ach so, weils nicht im Handbuch steht, fährt der Leo-II also in die
Nordsee und versinkt...kann man ja nicht wissen, daß der untergeht.

Das STEHT im Handbuch. Ab Schultertiefem Wasser hat ein teutscher Soldat selbstständig Schwimmbewegungen durchzuführen.

Und bei Einbruch der Nacht ist mit Dunkelheit zu rechnen. BTST.

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
APAYA running System - http://www.apaya.net/


...

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22.02.
Militaer
Alice Mueller

Malvinas war:U-Boote im 2. WK und heute vs. Üb
Aloha Alfred Weidlich,

Du hast letztens geschrieben:

Das waren nur einige und der Fehler waren nicht die Eisenbomben,
sondern deren unzuverlässige Zünder. Die Briten hatten damals so
viel Glück, wie nur selten eine Kriegspartei hat.

Die Argentinier hatten aber ausser der Exocet nix besseres.
Die Lösung war übrigens den Zünder vor dem Start manuell zu drehen
damit die Bombe schon vor dem Abheben scharf wird. *grusel*

Eigentlich gibts da nichts zu drehen, denn die Zünder werden durch
einen Stift gesichert, der an einem Draht mit dem Bombenschloß
verbunden sind. Wird die Bombe losgelassen, spannt sich der Draht und
der Stift wird rausgezogen und im Zünder geht somit die Mechanik für
die Scharfmachung los. Solange die Bomben also am Flugzeug hängen,
sind sie sicher. Drehen kannst Du nur etwas an der Mechanik, evtl.
die Zeit kürzer stellen.

Es gibt ja spezielle Bomben für den Tiefabwurf, die haben eine
Bremsvorrichtung, um schneller zu bremsen und somit den
Sicherheitsabstand zum Flugzeug zu vergrößern. Evtl. haben die auch
einen spezielleren Zünder, dessen Sicherheitsabstand (also die Zeit
zum scharf werden) kürzer zu stellen war. Die Argentiner hatten
solche Bomben und die Zünder wären auch kompatibel gewesen (sind sie
alle innerhalb des NATO-Standard), haben diese aber anscheinend nicht
entsprechend verwendet.


...

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20.02.
Militaer
Juergen Nieveler

Malvinas war: U-Boote im 2. WK und heute vs.
gUnther nanonüm <g-h-w@gmx.de> wrote:

Auch hier wieder: Ausbildungsfehler!

Was man nicht weiß kann man nicht ausbilden.

Hi,
ach so, weils nicht im Handbuch steht, fährt der Leo-II also in die
Nordsee und versinkt...kann man ja nicht wissen, daß der untergeht.

Das STEHT im Handbuch. Ab Schultertiefem Wasser hat ein teutscher
Soldat selbstständig Schwimmbewegungen durchzuführen.

Wieso fliegen Pferde nicht zum Mond? Welch eine seltsame Vorstellung
ist das, ein Militär kennt nicht seine Ausrüstung und probiert die
Grenzen nicht aus?

Klar, Du bist ja auch ein echter Experte was die Konstruktion von
Verzögerungszündern für Fliegerbomben angeht. Du hättest das natürlich
alles SOFORT gewusst. Sicher...

Wieso kaufte die Junta den Kram denn dann? Die
haben genau gekauft, was die damals wollten, nämlich Waffen gegen
"Guerillieros" und Rebellen. Um Dörfer schön außer Reichweite von
Gewehren aus großer Höhe plattzumachen. Denen war eine sonstige
Anwendung herzlich wurscht. Man "plante" einen Krieg gegen Chile,
Bombardierungen von Festungen, Städten, Brücken, Straßen. Und eine
Luftschlacht gegen die chilenischen Propellerflieger :-)

Das waren stinknormale 250-Pfund Fliegerbomben mit Aufschlagzünder und
einstellbarer Verzögerung, nichts besonderes. Ganz normale Massenware.

Was macht Dich so sicher das sowas nicht anderen Ländern auch schon
passiert ist? Bei denen hat man es nur nicht erfahren.

Das verlangt doch keiner. Aber ich erwarte von einem Angreifer, daß er
die Trefferbeobachtung nicht dem Feind überläßt...man muß nachgucken,
ob der Angriff Sinn macht, daraus lernen...sonst kann man die Bömbchen
auch schon vorher ins Meer schmeißen und den Angriff dann deutlich
erleichterter fliegen, das geringere Gewicht erlaubt schnellere
Manöver :-)

Das war aber nicht machbar. Die Briten hatten sich in der Bucht von San
Carlos gesammelt, die Argentinier konnten da nur reinfliegen, die
Bomben abwerfen und schnell wieder abhauen. Wäre jemand schön hoch
rumgekurvt um zu sehen wie man getroffen hat wäre der schnellstens
abgeschossen worden.


Juergen Nieveler
--
File not found. Should I fake it? (Y/N)


...

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19.02.
Militaer
Alice Mueller

Malvinas war: U-Boote im 2. WK und heute vs. Ü
Aloha Juergen Nieveler,

Du hast letztens geschrieben:


Die Argentinier sind niedriger als vorgesehen geflogen um der
Flugabwehr zu entgehen, hatten das aber zuhause nicht erwähnt...

....und hatten dazu das falsche Abwurfverfahren angewendet. Ergo -->
Ausbildungsfehler!


Die Waffen waren nicht untauglich. Die Bodenwarte haben die normale
vorgesehene Zündereinstellung aus dem US-Handbuch genommen - die USA
waren so unfreundlich nicht mit reinzuschreiben "Wenn man besonders
tief fliegt - Zünder auf kürzere Zeit einstellen"

Auch hier wieder: Ausbildungsfehler!

Die Briten hatten z.B. nie ein großes Heer und hatten ihre Erfolge
immer durch eine außerordentliche Ausbildung ihrer Truppen. Die
Argentinier haben gezeigt, daß sie das Zeug zum Erfolg hatten, aber
es mangelte an der Ausbildung. Ich denke die Briten wußten das, sonst
hätten sie sich nie auf das Abenteuer eingelassen.


"Kettenwurf"? Das waren Skyhawks - die hatten nur ein paar Bomben an
Bord, und keine Zeit groß zu schauen wie gut die Treffer lagen.

Es waren Skyhawks und Dagger (alias Nehsher, alias Mirage 5)




...

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01.01.
Militaer
Xref: news.online.de de.etc.militaer:18737

77
...

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13.02.
Militaer
gUnther nanonüm

U-Boote im 2. WK und heute vs. Ãoberwasserschiffe

"Tom M." <secret23@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:hl53vm$vrs$02$1@news.t-online.com...

Ich bin mir nicht sicher, ob die in den 50er oder Anfang der 60er Jahre überhaupt schon so viel über die Strahlenbelastung wuÃYten und genau genug auf den damaligen U-Booten messen konnten.

Hi,
wegen der Strahlung wußten die genug. Indikatortiere gabs eher für die Atemluft, wegen der CO-Gaskonzentration etwa. Oder bei Sauerstoffmangel. Insbesondere bei Booten mit Schäden kann es nämlich leicht passieren, daß die Überwachungssensoren für den Sauerstoffgehalt eine "gute Zone" um sich haben, es in anderen Ecken etwa nach dem Ausfall einiger Lüfter aber kaum noch Luftaustausch gibt und der Papagei von der Stange hängt. Vögel sind da deutlich sensibler als Menschen, der bekannt "muffige" Geruch von zuviel CO2 ist auf UBooten eh ständig präsent.

--
mfg,
gUnther




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13.02.
Militaer
Tom M.

U-Boote im 2. WK und heute vs. Überwassersch i
Am 12.02.2010 01:30, schrieb Alexander Schreiber:
Tom M.<secret23@gmx.de>  wrote:
konnten. Im Film "K-19" bringt einer der Seeleute einen Hamster oder
ähnliches mit, der mit als erstes an der Strahlenbelastung verendet,
insofern sind manche Tiere vielleicht in dem Fall sogar nützlich als
eine Art Indikator für belastete Luft oder Strahlung, auch wenns
natürlich wenig schön für die Tiere ist.

Klar, Tiere als Strahlungsindikator ... *facepalm* ... wenn der Hamster
an der Strahlung eingeht, duerfte es fuer die Crew auch schon 5 nach 12
sein. Mal abgesehen davon, dass es fuer sowas seit vielen Jahren
zuverlaessige und genaue Messtechnik gibt, die sogar automatisch Alarm
ausloesen kann.

Ich bin mir nicht sicher, ob die in den 50er oder Anfang der 60er Jahre überhaupt schon so viel über die Strahlenbelastung wußten und genau genug auf den damaligen U-Booten messen konnten.

--
MfG. Tom

Achtung! Bitte _keine eMails_ an secret23@gmx.de senden, da diese automatisch und damit _ungelesen_ gelöscht werden!


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12.02.
Militaer
Erhard Schwenk

U-Boote im 2. WK und heute vs. Ãoberwassersch i
Alexander Schreiber wrote:

Wärtsilä-Sulzer RTA96-C, der
weltgroesste Dieselmotor mit 114800 PS (84 Megawatt) Leistung bei
92-102 U/min aus 1820 Litern Hubraum ;-)

Hubraum statt Spoiler!

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
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12.02.
Militaer
hans gruber

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01.01.
Militaer



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09.02.
Militaer
Karl M. Syring

U-Boote im 2. WK und heute vs. Überwasserschiff
On 7 Feb., 00:07, Alexander Schreiber <a...@usenet.thangorodrim.de>
wrote:

Du jagst gerne Muecken mit dem Flammenwerfer? Die auf U-Booten
stationierten Nuklearraketen sind heutzutage ueblicherweise ICBMs, damit
einzelne Zerstoerer auszuknipsen ist etwas albern. Zumal die heutigen,
mit nichtnuklearen Sprengsaetzen bestueckten, Torpedos ohne weiteres in
der Lage sind, einem Zerstoerer nach einem Volltreffer recht gruendlich
die Lust an der U-Boot-Jagd zu vergaellen. Das z.B. passiert bei einem
Volltreffer mit einem Mark-48 ADCAP[0]:http://en.wikipedia.org/wiki/File:Mark_48_Torpedo_testing.jpg

Ganz hübsch ist auch die Ausserdienstsetzung der norwegischen HMS
Stavanger durch einen DM2A3-Torpedo;
http://www.youtube.com/watch?v=XkUu2NR6t7M

Karl M. Syring


...

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09.02.
Militaer
Alexander Schreiber

U-Boote im 2. WK und heute vs. Ãoberwasserschif
Robert Martinu <invalid@invlid.invalid> wrote:
Tom M. schrieb:

Im Film "Jagd auf Roter Oktober" wird zwar auf Batterieantrieb
umgestellt, aber damit wird man vermutlich dann wesentlich langsamer
vorran kommen als mit nuclearem Antrieb.
Mich irritiert (zumindest in dem Film) etwas, daß die nach
Reaktorabschaltung auch davon sprechen die Maschinen startklar zu
machen, woraus ich schließe das die auch einen nicht nuclearen
Hilfsantrieb haben, ist das real bei Atom-U-Booten wirklich der Fall?

Wie bekommst du die Crew plausibel von einem Atom-U-Boot?
Vaqrz qh rvara Ernxgbemjvfpurasnyy _ibegähfpug_. ;)

Das mit dem Umschalten war vom sabotiertem MHD auf Schrauben.

Ansonsten:
Die Antriebskette "Dampfturbine macht Strom"->"Elektromotor für die
Schraube" lässt ich viel leichter entkoppeln, man kann die Leistung
freier wählen, unterm Strich so viele Vorteile, dass auch neuere
Oberflächenschiffe (oder Lokomotiven, manche Hybridautos...) so
betrieben werden.

Zumal die notwendige Leistungselektrik bis hin zu den Motoren
mittlerweile eher verfuegbar ist - was vor einiger Zeit noch nicht der
Fall war. Gerade bei groesseren Schiffen ist man da schnell bei
_etlichen_ Megawatt. Extrembeispiel: Wärtsilä-Sulzer RTA96-C, der
weltgroesste Dieselmotor mit 114800 PS (84 Megawatt) Leistung bei
92-102 U/min aus 1820 Litern Hubraum ;-)

Man liest sich,
             Alex.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
 looks like work."                                      -- Thomas A. Edison


...

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08.02.
Militaer
Robert Martinu

U-Boote im 2. WK und heute vs. Ãoberwassers chi
Tom M. schrieb:

Im Film "Jagd auf Roter Oktober" wird zwar auf Batterieantrieb umgestellt, aber damit wird man vermutlich dann wesentlich langsamer vorran kommen als mit nuclearem Antrieb.
Mich irritiert (zumindest in dem Film) etwas, daß die nach Reaktorabschaltung auch davon sprechen die Maschinen startklar zu machen, woraus ich schließe das die auch einen nicht nuclearen Hilfsantrieb haben, ist das real bei Atom-U-Booten wirklich der Fall?

Wie bekommst du die Crew plausibel von einem Atom-U-Boot?
Vaqrz qh rvara Ernxgbemjvfpurasnyy _ibegähfpug_. ;)

Das mit dem Umschalten war vom sabotiertem MHD auf Schrauben.

Ansonsten:
Die Antriebskette "Dampfturbine macht Strom"->"Elektromotor für die Schraube" lässt ich viel leichter entkoppeln, man kann die Leistung freier wählen, unterm Strich so viele Vorteile, dass auch neuere Oberflächenschiffe (oder Lokomotiven, manche Hybridautos...) so betrieben werden.

Robert


...

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07.02.
Militaer
Erhard Schwenk

U-Boote im 2. WK und heute vs. Überwasserschi f
Alexander Schreiber wrote:
Erhard Schwenk <eschwenk@fto.de> wrote:
Tom M. wrote:
Am 04.02.2010 18:36, schrieb gUnther nanonüm:

die Torpedos konnten nicht sonderlich tief tauchen (sind ja mit Preßluft
angetrieben) und laufen, da nicht sonderlich druckdicht, leicht voll
Wasser. Weshalb die "Rohre" ja vor dem Schuß auch erst "bewässert"
werden, in größerer Tauchtiefe wird aus soeinem geladenen und
bewässerten Torpedo ein Stück Schrott. Abschießen (wieder mit Preßluft
ausstoßen) konnte man die nur bei geringer Fahrt mit geöffneten
Mündungsklappen und horizontal, bereits genau gezielt oder
"eingesteuert"(also mit aufs Boot eingestelltem mechanischen
Kreiselsystem), die primitive Steuerung war damals außerstande, erst
noch nach oben zu steuern, und dann vor der Oberfläche wieder die Tiefe
zu halten. Der Torpedo würde wie ein Korken aus dem Wasser flutschen und
dabei so ziemlich jede Richtung einschlagen.
Also waren die Torpedos damals ohne Draht nicht mit dem U-Boot verbunden?

Wie würde denn heutzutage das Kräfteverhältnis zwischen atomgetriebenem Jagd-U-Boot und modernem Zerstörer aussehen?
Das kommt drauf an welche Waffen man dem Jagd U-Boot zugesteht und wie gut es aufklären kann. Wenn das U-Boot Atomraketen einsetzt, die unter Wasser abgeschossen werden, und die Position des Zerstörers auf wenige km genau kennt, dann ist der Konflikt schnell vorbei.

Du jagst gerne Muecken mit dem Flammenwerfer?

Wenn grad keine Fliegenklatsche, aber ein solcher zur Hand ist: warum nicht? ;)

 > Die auf U-Booten
stationierten Nuklearraketen sind heutzutage ueblicherweise ICBMs, damit
einzelne Zerstoerer auszuknipsen ist etwas albern.

Natürlich ist das overdosed. Aber effektiv. Wenn auch monetär betrachtet nicht besonders effizient. Trotzdem ist es im Zweifelsfall ein klares Indiz für das Kräfteverhältnis. Außer der Zerstörer hat auch ICBMs, aber   selbst dann hat er immer noch das Problem, ein U-Boot in ein paar hundert Metern Tiefe a) zu orten und b) zu treffen.

 > Zumal die heutigen,
mit nichtnuklearen Sprengsaetzen bestueckten, Torpedos ohne weiteres in
der Lage sind, einem Zerstoerer nach einem Volltreffer recht gruendlich
die Lust an der U-Boot-Jagd zu vergaellen. Das z.B. passiert bei einem
Volltreffer mit einem Mark-48 ADCAP[0]:
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Mark_48_Torpedo_testing.jpg

Keine Frage.

Fuer suizidgefaehrdete U-Boot Mannschaften gabs auch mal den Mark-45,
ein nuklearer Torpedo mit 8-12 km Reichweite und 11 kt Sprengkraft[2].

Ich würde da eigentlich eher an Marschflugkörper denken, die sind schneller und haben deutlich mehr Reichweite.

Interessanterweise kann man heute durchaus nichtnukleare Boote
bauen[3], die deutlich leiser als die besten nukleargetriebenen sind.
Die Infrastruktur des Reaktors produziert einen gewissen Eigenlaerm, den
man bei laufendem Reaktor nicht ganz los wird und auch nicht komplett
wegisolieren kann.

Klar, Brennstoffzellen sind da noch ne Ecke besser. Allerdings verbraten die im Betrieb wieder Sauerstoff, oder?

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
APAYA running System - http://www.apaya.net/


...

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07.02.
Militaer
Juergen Nieveler

U-Boote im 2. WK und heute vs. Überwasse rschiff
"Tom M." <secret23@gmx.de> wrote:

Warum wird eigentlich für das Genre heute nichts mehr gedreht? Oder
hab ich was verpaßt?
Ich würde denken, heute gibt es genug Wissen über Atom-U-Boote und
auch genug ausgediente U-Boote auf denen man eventuell einen Film
drehen könnte, wobei ich mir mir vorstellen kann, daß man nicht gerne
auf echten Atom-U-Booten drehen will. ;-)

"Crimson Tide" gibt es doch... sorgt drüben in SMN immer noch gerne für
Lacher ;-)


Juergen Nieveler
--
Nothing anybody tells you about marriage helps


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07.02.
Militaer
gUnther nanonüm

U-Boote im 2. WK und heute vs. Ãoberwasserschiffe?

"Alexander Schreiber" <als@usenet.thangorodrim.de> schrieb im Newsbeitrag news:slrnhmrtgq.tif.als@mordor.angband.thangorodrim.de...


Interessanterweise kann man heute durchaus nichtnukleare Boote
bauen[3], die deutlich leiser als die besten nukleargetriebenen sind.
Die Infrastruktur des Reaktors produziert einen gewissen Eigenlaerm, den
man bei laufendem Reaktor nicht ganz los wird und auch nicht komplett
wegisolieren kann.

Hi,
nun kann man den Reaktor eines Ubootes relativ leicht abschalten, immerhin hat man ja genug Kühlmöglichkeiten. Für ein paar Stunden reicht dann die Reserveenergie in Akkus und Tanks. Die sogenannten nichtnuklearen Boote sind durch ihre geringe Reichweite behindert, und haben auch nur geringe Größen, das bevorteilt sie zwar in Küstengewässern, ist aber bei langen Einsätzen sehr ermüdend für die Besatzung. Und das Konzept der Dickschiffe ist ja auch ein anderes, deren Torpedos sind eher als Verzierung drin. Wer mit soeinem Ding in Torpedoreichweite eines Ziels käme und wirklich einen Abschuß wagte, würde damit seine Position verraten. Das wichtigste und teuer erkaufte Gut eines Atomtauchers. Die fahren gelegentlich halb um den Globus, nur um garantiert jeden Hinweis auf ihren Standort zu verschleiern.

--
mfg,
gUnther





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07.02.
Militaer
Tom M.

U-Boote im 2. WK und heute vs. Ãoberwassers chif
Am 07.02.2010 14:57, schrieb gUnther nanonüm:

Hi,
nun kann man den Reaktor eines Ubootes relativ leicht abschalten,
immerhin hat man ja genug Kühlmöglichkeiten. Für ein paar Stunden reicht
dann die Reserveenergie in Akkus und Tanks.

Im Film "Jagd auf Roter Oktober" wird zwar auf Batterieantrieb umgestellt, aber damit wird man vermutlich dann wesentlich langsamer vorran kommen als mit nuclearem Antrieb.
Mich irritiert (zumindest in dem Film) etwas, daß die nach Reaktorabschaltung auch davon sprechen die Maschinen startklar zu machen, woraus ich schließe das die auch einen nicht nuclearen Hilfsantrieb haben, ist das real bei Atom-U-Booten wirklich der Fall?

Ich dachte ja dort erzeugt der Reaktor Wärmeenergie, welche dann in Form von heißem Dampf eine oder mehrere Turbinen antreiben, welche dann direkt die Welle mit der Schraube antreibt.
Ein so großes Boot dann mit einem leistungsstarken Reserveantrieb auszustatten, erscheint mir recht schwierig und eventuell unnötig, erstrecht wenn man zwei Reaktoren hat.

Die sogenannten
nichtnuklearen Boote sind durch ihre geringe Reichweite behindert, und
haben auch nur geringe Größen, das bevorteilt sie zwar in
Küstengewässern, ist aber bei langen Einsätzen sehr ermüdend für die
Besatzung. Und das Konzept der Dickschiffe ist ja auch ein anderes,
deren Torpedos sind eher als Verzierung drin. Wer mit soeinem Ding in
Torpedoreichweite eines Ziels käme und wirklich einen Abschuß wagte,
würde damit seine Position verraten. Das wichtigste und teuer erkaufte
Gut eines Atomtauchers. Die fahren gelegentlich halb um den Globus, nur
um garantiert jeden Hinweis auf ihren Standort zu verschleiern.

Gilt das nicht vorallem für strategische U-Boote bzw. Raketenboote?
Jagd-U-Boote sind doch auf den Kampf gegen andere Schiffe ausgelegt und dienen unter anderem den Raketenbooten oder Flottenverbänden als Schutz.

--
MfG. Tom

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07.02.
Militaer
Alexander Schreiber

U-Boote im 2. WK und heute vs. Überwasserschiff
Erhard Schwenk <eschwenk@fto.de> wrote:
Tom M. wrote:
Hallo,

Am 04.02.2010 18:36, schrieb gUnther nanonüm:

Hi,
die Torpedos konnten nicht sonderlich tief tauchen (sind ja mit Preßluft
angetrieben) und laufen, da nicht sonderlich druckdicht, leicht voll
Wasser. Weshalb die "Rohre" ja vor dem Schuß auch erst "bewässert"
werden, in größerer Tauchtiefe wird aus soeinem geladenen und
bewässerten Torpedo ein Stück Schrott. Abschießen (wieder mit Preßluft
ausstoßen) konnte man die nur bei geringer Fahrt mit geöffneten
Mündungsklappen und horizontal, bereits genau gezielt oder
"eingesteuert"(also mit aufs Boot eingestelltem mechanischen
Kreiselsystem), die primitive Steuerung war damals außerstande, erst
noch nach oben zu steuern, und dann vor der Oberfläche wieder die Tiefe
zu halten. Der Torpedo würde wie ein Korken aus dem Wasser flutschen und
dabei so ziemlich jede Richtung einschlagen.

Also waren die Torpedos damals ohne Draht nicht mit dem U-Boot verbunden?

Wie würde denn heutzutage das Kräfteverhältnis zwischen atomgetriebenem
Jagd-U-Boot und modernem Zerstörer aussehen?

Das kommt drauf an welche Waffen man dem Jagd U-Boot zugesteht und wie
gut es aufklären kann. Wenn das U-Boot Atomraketen einsetzt, die unter
Wasser abgeschossen werden, und die Position des Zerstörers auf wenige
km genau kennt, dann ist der Konflikt schnell vorbei.

Du jagst gerne Muecken mit dem Flammenwerfer? Die auf U-Booten
stationierten Nuklearraketen sind heutzutage ueblicherweise ICBMs, damit
einzelne Zerstoerer auszuknipsen ist etwas albern. Zumal die heutigen,
mit nichtnuklearen Sprengsaetzen bestueckten, Torpedos ohne weiteres in
der Lage sind, einem Zerstoerer nach einem Volltreffer recht gruendlich
die Lust an der U-Boot-Jagd zu vergaellen. Das z.B. passiert bei einem
Volltreffer mit einem Mark-48 ADCAP[0]:
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Mark_48_Torpedo_testing.jpg

Fuer suizidgefaehrdete U-Boot Mannschaften gabs auch mal den Mark-45,
ein nuklearer Torpedo mit 8-12 km Reichweite und 11 kt Sprengkraft[2].

Der Punkt an der Sache ist, daß große Überwasserschiffe nach wie vor
viel leichter fern-aufzuklären sind als U-Boote, Marschflugkörper
Reichweiten weit jenseits jeder Nahaufklärung haben und relativ schwer
abzuwehren sind, insbesondere natürlich solche mit nuklearen Sprengköpfen.


Ziemlich, da geringe Ziel-Tiefe und große Wassertiefe, eisernes Boot und
lauter Antrieb.

War ein diesel-elektrisches U-Boot damals unter Wasser mit rein
elektrischen Antrieb nicht leiser als ein Atom-U-Boot?

Damals sicher, aber heutige Atom U-Boote sind viel besser schallgedämmt.

Interessanterweise kann man heute durchaus nichtnukleare Boote
bauen[3], die deutlich leiser als die besten nukleargetriebenen sind.
Die Infrastruktur des Reaktors produziert einen gewissen Eigenlaerm, den
man bei laufendem Reaktor nicht ganz los wird und auch nicht komplett
wegisolieren kann.

Man liest sich,
            Alex.
[0] Das versenkte Schiff ist der Begleitzerstoerer[1] Torres
[1] Diese Kategorie fuehr im 2. Weltkrieg Begleitschutz fuer
    Handelskonvois. Ja, es ist ein relativ kleines Schiff.
[2] Auch als Torpedo mit 200% Trefferwahrscheinlichkeit bezeichnet:
    Das Ziel und das abfeuernde U-Boot.
[3] Brennstoffzellen wenn es _ganz_ leise sein muss.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
 looks like work."                                      -- Thomas A. Edison


...

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05.02.
Militaer
Tom M.

U-Boote im 2. WK und heute vs. Überwassersc hiff
Hallo,

Am 04.02.2010 18:36, schrieb gUnther nanonüm:

Hi,
die Torpedos konnten nicht sonderlich tief tauchen (sind ja mit Preßluft
angetrieben) und laufen, da nicht sonderlich druckdicht, leicht voll
Wasser. Weshalb die "Rohre" ja vor dem Schuß auch erst "bewässert"
werden, in größerer Tauchtiefe wird aus soeinem geladenen und
bewässerten Torpedo ein Stück Schrott. Abschießen (wieder mit Preßluft
ausstoßen) konnte man die nur bei geringer Fahrt mit geöffneten
Mündungsklappen und horizontal, bereits genau gezielt oder
"eingesteuert"(also mit aufs Boot eingestelltem mechanischen
Kreiselsystem), die primitive Steuerung war damals außerstande, erst
noch nach oben zu steuern, und dann vor der Oberfläche wieder die Tiefe
zu halten. Der Torpedo würde wie ein Korken aus dem Wasser flutschen und
dabei so ziemlich jede Richtung einschlagen.

Also waren die Torpedos damals ohne Draht nicht mit dem U-Boot verbunden?

Wie würde denn heutzutage das Kräfteverhältnis zwischen atomgetriebenem Jagd-U-Boot und modernem Zerstörer aussehen?

Tarnen, Täuschen und Verpissen. Also leise tief tauchen, Öl und
"Trümmer" ablassen und sich absetzen, vorzugsweise unter einer
Temperaturgrenze hinweg. Leider hatten die Boote damals keine
Thermometer dafür am Rumpf...und keine genauen Karten. Das Sonar war
noch zu jung.

Ein Problem damals war wohl die geringe Unterwassergeschwindigkeit der U-Boote und die ca. 30 Knoten eines Zerstörers. Das U-Boot konnte also wohl nur entkommen, wenn es unbemerkt auf einen anderen Kurs gehen konnte.

[...]

Ziemlich, da geringe Ziel-Tiefe und große Wassertiefe, eisernes Boot und
lauter Antrieb.

War ein diesel-elektrisches U-Boot damals unter Wasser mit rein elektrischen Antrieb nicht leiser als ein Atom-U-Boot?

Nur eben nicht bei voller Fahrt, die Ortungsphase muß
der Zerstörer stillhalten, dann seinen Kurs planen und abfahren. Danach
wieder horchen. Oder man jagt als Jagdgruppe.. Kurswechsel bei voller
Fahrt nur per Ortung sind Kintopp. Allerdings gabs damals auch Leute mit
guter Sicht, der Ausguck konnte umter günstigen Umständen ein getauchtes
Boot etwa an Oberflächenwirbeln oder seinem Schatten erkennen, so wie
das Fischer auch tun. Das betraf aber nur die geringen Tiefen um die
Sehrohrtiefe herum.

Die WaBos wurden stets in Gruppen geworfen, und deckten dabei ein Gebiet
ab, in dem das Ziel vermutet wurde. Und man erwartete eine bestimmte
Fluchtrichtung, das Boot war ja getaucht weit blinder als der Zerstörer,
es gab nichtmal ein Ortungssystem für die WaBos, außer Erfahrung hatten
die Leute nichts, abzuschätzen, aus welcher Richtung welche Detonationen
kamen. Und da der Werfer seine Wurfweite variieren konnte, die WaBos
verschiedene Tiefen erreichten und sogar verschieden schnell sanken...an
der Oberfläche konnte man die Detonationsfolgen erkennen und sein Gebiet
danach optisch erkennen...das konnte das getauchte Boot nicht, es hatte
nur seinen Kreiselkompaß. Es haben sicher etliche Boote versucht, sich
jäh auftauchend schußbereit zu machen...soein Boot ist gegen auch nur
Knallbüchsen eines Zerstörers aber extrem verwundbar, dazu recht
langsam, zumal langsam drehend wegen seiner Rumpfform, dennoch gelangen
einige solche Attacken.

Warum waren die damaligen U-Boote eigentlich so langsam?
Für mich als Laien sehen sie stromlinienförmiger aus als ein Zerstörer.
Warum baute man damals die U-Boote nicht größer und mit stärkeren Motoren, größeren Batterien und stärkeren Waffen, also mehr Torpedos und größeren Boardgeschützen?

Wer hatte eigentlich zum Ende des 2.WK die leistungsstärksten U-Boote?

--
MfG. Tom

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04.02.
Militaer
Tom M.

U-Boote im 2. WK und heute vs. Überwasserschif f
Hallo zusammen,

ich hab kürzlich wieder den Film "Das Boot" in meiner DVD-Sammlung gefunden und erneut angeguckt. Dabei entstanden einige Fragen:

1.) Als das U-Boot von den Zerstörern mit Wasserbomben angegriffen wurde, warum habe die nicht versucht sich zu wehren und den Zerstörer mit Torpedos anzugreifen?

2.) Konnten die damals überhaupt aus großer Tiefe einen Torpedo zielgenau auf ein Überwasserschiff abschießen?

3.) Was war die damalige Taktik bei einem Angriff mit Wasserbomben? Einfach möglichst tief gehen, Schleichfahrt und Haken schlagen?

4.) Bis zu welcher Tiefe wurden überhaupt Wasserbomben eingesetzt? Konnte man keine U-Boote bauen die tiefer gehen konnten und somit sicherer gegen Wasserbomben waren?

5.) Setzt man heute eigentlich noch immer Wasserbomben gegen moderne Atom-U-Boote ein, oder nur noch Torpedos?

6.) Woher wußte der Zerstörer denn immer so relativ genau wo sich das U-Boot befindet, damit er die Wasserbomben zielgenau rauswirft? Konnte das damals mit Sonar schon so genau feststellen?

Ich hab in meiner DVD-Sammlung nun folgende Filme über U-Boote:
"Das Boot", "K-19", "Crimson Tide", "Fahrwasser des Todes", "U-571", "Jagd auf Roter Oktober" außerdem noch "Panzerschiff Graf Spee" und "X-Boote greifen an".
Ich suche immer nach neuen Filmen auf dem Gebiet, die ich noch nicht kenne. Im Fernsehen hab ich natürlich noch einige andere U-Boot-Filme gesehen, die aber meist zu Zeiten des 2.WK spielen, wobei mich neuere Technik mehr interessiert. Die alten Filme haben leider auch nicht selten eine eher bescheidene Qualität.
Habt ihr noch Tips bzw. Empfehlungen zu gut gemachten Filmen dieser Art, die es auf DVD zu kaufen gibt?

--
MfG. Tom

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04.02.
Militaer
gUnther nanonüm

U-Boote im 2. WK und heute vs. Überwasserschiffe?

"Tom M." <secret23@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:hkerkg$k5o$02$1@news.t-online.com...

1.) Als das U-Boot von den Zerstörern mit Wasserbomben angegriffen wurde, warum habe die nicht versucht sich zu wehren und den Zerstörer mit Torpedos anzugreifen?

Hi,
die Torpedos konnten nicht sonderlich tief tauchen (sind ja mit Preßluft angetrieben) und laufen, da nicht sonderlich druckdicht, leicht voll Wasser. Weshalb die "Rohre" ja vor dem Schuß auch erst "bewässert" werden, in größerer Tauchtiefe wird aus soeinem geladenen und bewässerten Torpedo ein Stück Schrott. Abschießen (wieder mit Preßluft ausstoßen) konnte man die nur bei geringer Fahrt mit geöffneten Mündungsklappen und horizontal, bereits genau gezielt oder "eingesteuert"(also mit aufs Boot eingestelltem mechanischen Kreiselsystem), die primitive Steuerung war damals außerstande, erst noch nach oben zu steuern, und dann vor der Oberfläche wieder die Tiefe zu halten. Der Torpedo würde wie ein Korken aus dem Wasser flutschen und dabei so ziemlich jede Richtung einschlagen.


2.) Konnten die damals überhaupt aus großer Tiefe einen Torpedo zielgenau auf ein Überwasserschiff abschießen?

Nein.


3.) Was war die damalige Taktik bei einem Angriff mit Wasserbomben? Einfach möglichst tief gehen, Schleichfahrt und Haken schlagen?

Tarnen, Täuschen und Verpissen. Also leise tief tauchen, Öl und "Trümmer" ablassen und sich absetzen, vorzugsweise unter einer Temperaturgrenze hinweg. Leider hatten die Boote damals keine Thermometer dafür am Rumpf...und keine genauen Karten. Das Sonar war noch zu jung.



4.) Bis zu welcher Tiefe wurden überhaupt Wasserbomben eingesetzt? Konnte man keine U-Boote bauen die tiefer gehen konnten und somit sicherer gegen Wasserbomben waren?

Sicherer sind die nie, bloß sinkt der Wirkungskreis soeiner WaBo bei großer Tiefe. Die Probleme sind andere, in geringer Tiefe leidet die gesamte Struktur des Bootes, es kann sich verwinden, zerbrechen, in großer Tiefe dagegen leidet das Material, etwa an Nähten, und der innere Zusammenbau etwa von Tanks und Maschinenteilen, durch "Körperschall".


5.) Setzt man heute eigentlich noch immer Wasserbomben gegen moderne Atom-U-Boote ein, oder nur noch Torpedos?

Sozusagen beides, der Torpedo zündet je nach Situation vor dem Aufschlag, weil man diesen nicht genau genug abwarten will, um Gegenmaßnahmen zu verhindern. Etwa einen Gegentorpedo. Eine dumm fallende WaBo ist da ein zu leichtes Ziel.


6.) Woher wußte der Zerstörer denn immer so relativ genau wo sich das U-Boot befindet, damit er die Wasserbomben zielgenau rauswirft? Konnte das damals mit Sonar schon so genau feststellen?

Ziemlich, da geringe Ziel-Tiefe und große Wassertiefe, eisernes Boot und lauter Antrieb. Nur eben nicht bei voller Fahrt, die Ortungsphase muß der Zerstörer stillhalten, dann seinen Kurs planen und abfahren. Danach wieder horchen. Oder man jagt als Jagdgruppe.. Kurswechsel bei voller Fahrt nur per Ortung sind Kintopp. Allerdings gabs damals auch Leute mit guter Sicht, der Ausguck konnte umter günstigen Umständen ein getauchtes Boot etwa an Oberflächenwirbeln oder seinem Schatten erkennen, so wie das Fischer auch tun. Das betraf aber nur die geringen Tiefen um die Sehrohrtiefe herum.

Die WaBos wurden stets in Gruppen geworfen, und deckten dabei ein Gebiet ab, in dem das Ziel vermutet wurde. Und man erwartete eine bestimmte Fluchtrichtung, das Boot war ja getaucht weit blinder als der Zerstörer, es gab nichtmal ein Ortungssystem für die WaBos, außer Erfahrung hatten die Leute nichts, abzuschätzen, aus welcher Richtung welche Detonationen kamen. Und da der Werfer seine Wurfweite variieren konnte, die WaBos verschiedene Tiefen erreichten und sogar verschieden schnell sanken...an der Oberfläche konnte man die Detonationsfolgen erkennen und sein Gebiet danach optisch erkennen...das konnte das getauchte Boot nicht, es hatte nur seinen Kreiselkompaß. Es haben sicher etliche Boote versucht, sich jäh auftauchend schußbereit zu machen...soein Boot ist gegen auch nur Knallbüchsen eines Zerstörers aber extrem verwundbar, dazu recht langsam, zumal langsam drehend wegen seiner Rumpfform, dennoch gelangen einige solche Attacken.


--
mfg,
gUnther





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04.02.
Militaer
Guenter Schink

U-Boote im 2. WK un d heute vs. Überwas sersch
Tom M. meinte


Ich suche immer nach neuen Filmen auf dem Gebiet, die ich noch nicht
kenne. Im Fernsehen hab ich natürlich noch einige andere U-Boot-Filme
gesehen, die aber meist zu Zeiten des 2.WK spielen, wobei mich neuere
Technik mehr interessiert. Die alten Filme haben leider auch nicht
selten eine eher bescheidene Qualität.
Habt ihr noch Tips bzw. Empfehlungen zu gut gemachten Filmen dieser Art,
die es auf DVD zu kaufen gibt?

"Duell im Atlantik" von 1957 mit Robert Mitchum und Curd Jürgens.
Oscar für die Spezialeffekte. Ist zwar nicht sooo neu, aber ..

Günter


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31.01.
Militaer
Alfred Weidlich

Treibstoff "Otto II"
Er enthält als eigentlichen Treibstoff Propylenglycoldinitrat.
Dieser Stoff ist ein typischer Nitratsprengstoff.
Nur wie wird der angewandt?
Mittels Katalysator vergast (Wie andere Monergole wie H2O2) oder
abgebrannt?
Die Gase dienen dazu zum Beispiel die Schrauben von Torpedos anzutreiben
und der Treibstoff soll eine viel höhere Energiedichte haben wie
Alternativen.
Weiß jemand mehr wie der in der Praxis angewandt wird?
Erfunden wurde er von Dr. Otto Reitlinger.

Das Thema ist wohl in d.s.c OnT.


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